Freitag, 22. April 2011

Huch - ich kann ja backen: Eierlikörkuchen

Ostern, Sonne, Kaffeezeit. Vielleicht hat sich der ein oder andere Besuch angekündigt - da sollte doch wenigstens ein Küchlein auf dem Tisch stehen. Leider haben sich die Gene von meinem Großvater (der Konditormeister ist) nicht bis zu mir durchgekämpft - ich kann nämlich nicht wirklich backen. Daher freue ich mich über jedes "idiotensichere" Backrezept. Und hier ist eins davon:

Für eine Gugelhupfform mit einem Durchmesser von 24 cm:

1/4 Liter Sonnenblumenöl
1/4 Liter Eierlikör
5 Eier
3 Päckchen Vanillezucker
250 g Puderzucker + etwas mehr zum Bestäuben
125 g Mehl
125 g Kartoffelmehl
1 Päckchen Backpulver
Butter und Semmelbrösel für die Form

Ofen auf 180 Grad Celsius (Ober- und Unterhitze) einheizen. Alle Zutaten mit dem Handrührer oder der Küchenmaschine zu einem Teig verrühren. Form mit Butter einreiben und mit den Semmelbröseln ausschwenken (damit der Kuchen besser aus der Form geht). Teig in die Form geben und 60-70 Minuten backen (Holzstäbchenprobe machen). Kuchen aus der Form nehmen und mit Puderzucker bestäuben. Auf einer hübschen Platte oder Teller zur Schau stellen. Frohe Ostern!

Mittwoch, 20. April 2011

Backpapier!

Also, vielleicht erzähle ich Euch hier nichts Neues (ich lebe manchmal ein wenig hinter dem Mond),
aber das Risiko gehe ich ein.
Ich habe JETZT (erst) das ultimative Backpapier gefunden.
Hier ist:


Vorbei ist es mit der gruseligen Abschnippel- oder Abreißerei, denn die Blätter sind schon passend in Backblechform geschnitten. Rausholen, auflegen, braten! Einfach super!
Das Papier gibt es bei dm für ein paar Groschen!

Dienstag, 19. April 2011

Bärlauchpesto mit ganzen Pinienkernen!

Man kann derzeit kaum über den samstäglichen Gemüsemarkt gehen ohne ihn zu bemerken: Bärlauch (auch Knoblauchspinat genannt)! Vergangenes Jahr war ich mit dem Fahrrad in einem wahren Bärlauchparadies unterwegs. Eifrig pflückte ich einige Tüten von dem nach Knoblauch riechenden Gewächs, kam dann stolz mit meiner Beute nach Hause...um mir dann anzuhören, dass man wildgewachsenen Bärlauch aufgrund der Gefahr von Fuchsbandwurm weder verarbeiten noch essen sollte. Super! Mein "Pflück-Fang" landete daraufhin im Mülleimer (Schmerz, Schmerz...).

Für ein 200 ml - Glas meines Bärlauchpestos benötigst Du:

100 g Bärlauch (frisch, ohne Stil, gewaschen und trockengeschüttelt)
50 g frisch geriebenen Parmesankäse, wer es käsiger mag auch gerne mehr
Salz nach Belieben
60 g Pinienkerne
Olivenöl (Menge je nach eigener Vorliebe für die Konsistenz)

Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl bei mittlerer Hitze leicht anbräunen. Bärlauch, Parmesan und Olivenöl mit Hilfe einer elektrischen Kräutermühle zu einer gescheidigen Masse verarbeiten. 
In eine Schüssel geben und mit den gerösteten Pinienkernen vermischen. Mit Salz abschmecken. Fertig!
Je nach Bärlauch hat das Pesto eine leicht scharfe Note.


Wer das Pesto nicht gleich aufessen oder gar verschenken möchte: Glas sterilisieren (im Ofen bei 120 Grad Celsius, 10 Minuten), Pesto einfüllen und bis unter den Rand mit Olivenöl auffüllen. Den Glasrand gut säubern. Hübsch verziert auch wieder ein nettes Mitbringsel!

Samstag, 9. April 2011

Exkurs: Gib´ dem Taschenchaos keine Chance!

Lieber männlichen Leser: Vielen Dank für Deine Treue, aber wahrscheinlich kannst Du diesen Beitrag gleich wieder schließen. Falls Du allerdings doch eine dieser Handgelenktaschen oder einen Rucksack haben solltest, in der/dem ständig Chaos ist, dann lies weiter....

Bis vor kurzer Zeit herrschte in meiner Handtasche ständig Unordnung. Folgende Dinge flogen unkontrolliert herum, waren bei Bedarf nicht aufzufinden und mussten beim Wechsel der Tasche immer umgeräumt werden: Kaugummis, Lippenpflege mit Erdbeergeschmack, Wimperntusche, Lipgloss rot, Abdeckstift, Rouge, Schweizer Messer, diverse Sitfte, Feuerzeug (falls mir George Cluney begegenen sollte und nach Feuer fragt), diverse Plastikkarten, Fahrradschlüssel, bebe-Creme, Pflaster für Finger, Blasenpflaser (für die Füsse), Hühneraugenpflaster (ja, die braucht man über 40), Papiertaschentücher, ein kleiner Schreibblock, Kopfschmerztabletten...und 2 Glücksbringer. GRAUENVOLL!!!!
Eines schönen  Tages kam meine Freundin Dani mit dieser kleinen Wundertasche von Longchamp (27 gut investierte Euro) an. Hier gehen alle Kleinst-Utensilien rein, Reißverschluss zu...fertig! Hier könnt ihr euch von dem Vorher / Nachher überzeugen:


Super, oder?

Donnerstag, 7. April 2011

1001 Nacht: Hummus klassisch und thai-styled

In Frankfurt gibt es einen netten Laden, der sich "IMAKitchen" nennt. Ich esse hier besonders gerne Hummus mit gebratenem Hühnchen. Das Hummus ist dort ist extrem cremig und schmeckt himmlich. Ich habe lange hin- und herprobiert, um es selbst so hinzubekommen und ich denke, inzwischen ist es mir gelungen:

 

Rezept für 4 Vorspeisenportionen:

Klassisch:

1 Dose Kichererbsen (400 g Abtropfgewicht)
7 EL (ca. 100 g) Tahin (Sesampaste, gibt es in arabischen Lebensmittelgeschäften)
1 kleine Knoblauchzehe
2 EL Oliven + extra Olivenöl als "Deko"
3 El Zitronensaft
5 EL Wasser
1 TL Salz (oder mehr)
1/2 TL Kreuzkümmel
1 gestrichener TL Paprikapulver (edelsüss oder scharf - wie man es lieber mag)

Thai-Styled:
Rezept wie oben, allerdings gibt man nur 3 EL Wasser, daür 2-3 EL Sojasauce hinzu.
Salzmenge bitte anpassen (je nach Soja-Sauce).

 
Kichererbsen in ein Sieb geben und gut abspülen.
Tahin im Glas gut durchrühren, bis sich der Sesambrei ordentlich verteilt hat.
Tip:
Ich stelle das Tahin-Glas eine Stunde vor Gebrauch auf den Kopf, dann löst sich der Bodensatz!

Alle Zutaten mit dem Mixer zu einer cremigen Masse pürieren.

Falls das Hummus zu fest sein sollte (es sollte so cremig sein wie eine Antifaltencreme), dann einfach mehr Wasser hinzugeben. Mit Salz abschmecken.

Hummus auf 4 Tellerchen verteilen und jeweils in die Mitte eine Mulde drücken.
Etwas Olivenöl in die Mulde geben und mit Fladenbrot genüsslich vertilgen!

Als Hauptgericht reicht die Menge für 2 Personen.
Mit gebratenen Hühnerbrustwürfeln (pro Person 150 g) servieren.